
[Bild: http://www.flightradar24.com/]
Die 18 Inseln weisen zusammen eine Fläche von knapp 1.400 km² auf und liegen im Nordatlantik zwischen Island, Norwegen und Schottland. Obwohl die Inselgruppe sogar nördlicher als die Südspitze Grönlands liegt, ist das Klima hier deutlich milder. Dies hängt damit zusammen, dass die Färöer Inseln inmitten des Golfstromes liegen. Auf den Färöer Inseln fehlt die vulkanische Aktivität wie es in Island der Fall ist, die durchschnittliche Höhe der Färöer liegt bei etwa 300 Metern. Die höchste Erhebung ist der Slaettaratindur mit 882 Metern. Auf den Inseln gibt es keinen Punkt, der weiter als 5 km zum Meer entfernt liegt. Die letzte Eiszeit hat das heutige Landschaftsbild maßgeblich beeinflusst, denn charakteristisch sind die U- oder Trogtäler, Fjorde und Sunde, die vorwiegend in Nordwest-Südost-Richtung verlaufen. An den Westküsten finden sich hohe Klippen, während die Ostküsten eher flache Neigungen aufweisen. Die meisten Siedlungen befinden sich auf den Ostseiten der Inseln, die auch wetterbedingt die geschützteren Lagen bieten. Über das ganze Land verteilt gibt es immer wieder canyon-artige Einschnitte, die vulkanischen Ursprungs sind und teilweise als natürliche Häfen genutzt werden.
Quelle: http://www.nordica-reisen.de/